Theoretische Grundlagen der BMS


Historie
Die Bio-Mechanische Stimulation, kurz BMS genannt, wurde 1960 erstmalig von Prof. W. Biermann (DDR) als cycloide Schwingung beschrieben. Nach dem Bau der Mauer wurde es von Russland im Sinne der Demontage mitgenommen.

1978/79 in Russland weiter entwickelt und erst Anfang der neunziger Jahre veröffentlicht (Prof. Nazarov). Im Frühjahr 1991 hat er seine Methode erstmalig in Deutschland vorgestellt.

Funktionsprinzip
BMS beruht auf einer ausschließlich mechanisch erzeugten Vibration, die auf den menschlichen Körper wirkt, ohne dass dieser mit Strom oder Chemie in Berührung kommt. Daher erinnert die BMS eher an dynamische und statische Körperübungen unter Einsatz von speziellen Geräten. Sie übertrifft diese jedoch bei weitem, was den Zeitaufwand und das Ergebnis betrifft. (Zeitraffereffekt)
Mit Schwingungen einer jeweils definierten Frequenz und Amplitude, die vom Therapeuten für das zu behandelnde Krankheitsbild ausgewählt werden, können unmittelbar nach einer Behandlung spürbare und messbare Erfolge verzeichnet werden.

Wirkungsweise
So bewirken die unterschiedlichen Frequenzen eine bessere Durchblutung, eine Aktivierung des Lymphsystems, eine Intensivierung des Muskelaufbaus und der Muskeldehnung sowie Schmerzlinderung und einen Schmerzablenkungseffekt (Einfluss auf das ZNS).

Die durch BMS erzeugten Schwingungen, die den natürlichen des Körpers ähneln bzw. diese imitieren, wirken auf vorgespannte oder vorgedehnte Muskeln längs zur Muskelfaser ein. Auf die Stimulation erfolgt eine sofort spürbare, starke Revitalisierung des gesamten Körpers. Als ein neues Naturheilverfahren stellt BMS eine Revolution in der physikalischen Therapie dar.

Anwendungsbereiche
In Deutschland wird die BMS nicht nur im Leistungssport, sondern auch in vielen Bereichen der Medizin angewandt. BMS ist richtungsweisend auf den Gebieten der:
  • Neuroorthopädie,
  • Inneren Medizin,
  • Endokrinologie,
  • Geriatrie,
  • Sportmedizin,
  • Allgemeinmedizin,
  • Präventivmedizin und Kosmetik